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rosé wermut in drei formen

Der Rosé mit Kante

11/2025

Wie apros Rosé das Temperament des Südens mit badischer Eleganz mischt

 

Rosé hat in der Barwelt oft das Image von Aperitif mit Selfie-Potential: hübsch, pink, harmlos.
Aber apros Rosé Vermouth ist anders. Er trägt keine Sonnenbrille, er ist die Sonne – nur eben mit Charakter.
Denn wo andere Drinks auf „Easy Drinking“ setzen, spielt dieser Rosé die ganze aromatische Bandbreite: würzig, floral, frisch und frech genug, um jeden Tonic in die Knie zu zwingen.

Ein Rosé, der Haltung zeigt

 

Die Basis: Pinot Rosé vom Kaiserstuhl – handwerklich, elegant, mit einer feinen Erdbeernote und leichtem Tanninbiss.
Doch der eigentliche Zauber beginnt, wenn die getrockneten Botanicals ins Spiel kommen.
Denn bei apros wird nichts destilliert, nichts parfümiert – alles wird mazeriert:
Kräuter, Wurzeln und Gewürze geben ihren Geschmack langsam, ehrlich und tief an den Wein ab.
Und genau so entsteht das, was den apros Rosé einzigartig macht – Mixability mit Persönlichkeit.

Rosmarin – der mediterrane Drahtzieher

 

Rosmarin ist das Aromen-Rückgrat im Rosé.
Er bringt ätherische Öle mit Kampfer, Cineol und Pinene, die sofort mediterrane Bilder wachrufen: Sonne, Salzluft, Kräuterhang.
In der Mazeration löst Alkohol die Öle präzise – so kommt weniger Küche und mehr Duft ins Glas.
Rosmarin wirkt wie ein Dirigent: Er strukturiert die Süße, verlängert das Finish und gibt jedem Drink Rückgrat.

Sensorik im Glas: herb, balsamisch, ausgewogen– der frische Hauch von Riviera im Schwarzwald.

Rosa Pfeffer – der charmante Unruhestifter

 

Rosa Pfeffer ist kein echter Pfeffer, sondern die Beere des brasilianischen Schinusbaums – und damit so etwas wie der Rock’n’Roller unter den Gewürzen.
Er liefert pfeffrige Wärme mit einer floralen, leicht süßen Note – kein Schärfehammer, sondern ein Flirt.
Im Rosé sorgt er für Spannung, Frische und ein feines Knistern auf der Zunge.
Ein Drink mit rosa Pfeffer wirkt lebendiger, komplexer – fast so, als würde er mit einem Augenzwinkern zurückzwinkern.

Sensorik im Glas: warm, würzig, prickelnd

Angelikawurzel – die Tiefe im Hintergrund

 

Die Wurzel der Angelika (auch Engelwurz genannt) bringt erdige, leicht bittere Töne – das Fundament, auf dem der Rosé stehen kann.
In der klassischen Wermutwelt gilt Angelika als Verstärker: Sie bindet Aromen, harmonisiert Säure, Bitterkeit und Süße.
Im apros Rosé ist sie das Subbass-Fundament – kaum wahrnehmbar, aber unersetzlich.
Ohne sie würde der Drink schmecken wie ein Sommerkleid ohne Saum: hübsch, aber unvollständig.

Sensorik im Glas: erdig, leicht bitter, elegant – die leise Tiefe, die bleibt, wenn die Frucht vergeht.

Warum dieser Rosé perfekt mixt

 

Rosmarin bringt Struktur, rosa Pfeffer Energie, Angelika Wurz Tiefe – das ergibt einen Wermut, der mit Tonic, Soda, Schaumwein oder Bitterspirituosen wunderbar funktioniert.
Er ist nicht nur Aperitif, sondern Mixpartner mit Stil: genug Weincharakter, um pur zu glänzen, genug Kräuter, um im Cocktail zu bestehen.

Mix-Tipp:

  • 5 cl apros Rosé Vermouth

  • 10 cl Tonic, Soda Wasser oder Schaumwein

  • Viel Eis, Orangenzeste, ein Zweig Rosmarin.